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Verkehr kennt keine Grenzen

Schulauer-Tinsdaler_WegEine Ewigkeit scheint der Streit zwischen Wedel und Rissen um die Verkehrsführung zwischen beiden Gebieten schon zu schwelen. Während Wedel mit dem Status Quo der Kfz-Verkehre über Wespenstieg, Tinsdaler Weg und Wedeler Landstraße zufrieden scheint, regt sich seit Jahrzehnten jenseits der Grenze immer wieder Unmut über Siedlungsaktivitäten an der Wedeler Stadtgrenze (z.B. Schwartenseekamp, Business Park auf Mobil-Gelände).

Ein Gesprächsangebot aus Rissen

Wie das Wedel-Schulauer-Tageblatt berichtet, bietet die SPD-Rissen der Wedeler Politik Gespräche an:

Artikel WST: SPD-Rissen offen für Gesprächsangebot

Radverkehr muss Teil des Dialogs sein

Um den Anteil der Kfz-Wege zwischen Rissen und Wedel zu senken, bedarf es eines Ausbaus der Radverkehrsverbindungen. Diese sind zwischen Wedel und Rissen zur Zeit denkbar ungünstig:

  • der Auweidenweg ist ruppig in der Oberfläche und bei Dunkelheit nicht befahrbar
  • der Egenbüttelweg führt mitten durch den Wald und eignet sich nur tagsüber und bei guter Witterung
  • der Elberadweg ist am Kraftwerk unterbrochen und ebenfalls unbeleuchtet
  • der Schulauer Weg in Verlängerung des Tinsdaler Wegs bietet eine Verbindung auf der Fahrbahn
  • die Rissener Straße/Wedeler Landstraße (B431) lässt dem Radfahrer die Wahl zwischen der vielbefahrenen engen Fahrbahn und einem freigegebenen Gehweg
  • der Wespenstieg liegt etwas ab vom Radverkehrsstrom und ist zudem unbeleuchtet
  • die traditionelle Verbindung zwischen der Feldstraße und den Brünschen ist seit Jahren durch ein Drehkreuz versperrt und wäre beleuchtet die ideale Ergänzung zum weiter im Norden liegenden Auweidenweg
Auf diesen Wegen muß sich für Radfahrer etwas zum Positiven tun, damit der Anteil an Radfahrern in Richtung Hamburg dauerhaft erhöht werden kann. Der ADFC Wedel begrüßt das Gesprächsangebot aus Rissen ausdrücklich und wird weiter für die Verbesserung dieser Verbindungen kämpfen.

 

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