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Deutsches Mobilitätspanel - Bericht 2012: Alltagsmobilität

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Als passionierter Radfahrer möchte man doch auch gern mal wissen, wie das Mobilitätsverhalten der Deutschen denn so ist! Mir geht es jedenfalls so; deshalb habe ich auch als Beispiel das obige Bild aus dem sehr interessanten und tiefgehenden "Bericht 2012: Alltagsmobilität (Herbsterhebung 2011)" des Mobilitätspanels Deutschland herausgestellt. Zu erkennen ist allein an diesem einen Bild, dass sich etwas tut bei der Verkehrsmittelnutzung in Deutschland: der Trend geht weg vom eigenen Auto!

Arne Meier, ADFC Wedel

Hier geht es zum Bericht der Clearingstelle Verkehr

Radverkehrsführung 2012 (2)

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An witzigen Anordnungen für den Radverkehr fehlt es in Wedel ja nicht. Was möchte die Wedeler Verkehrsaufsicht eigentlich dem Mädchen auf dem Bild mit dem "klug" gesetzten Schild entgegenschleudern: "Spring vom Rad und schieb für den Rest Deines Lebens!" oder vielleicht doch: "hier sind wir mit unserem Latein am Ende!"

Hier finden sich noch mehr Beispiele für die kreative Aufstellung von Radverkehrsschildern

Radverkehrsführung 2012 (1)

Neue Hochbord-Radwege und kein Konzept = Chaos

B431_bpflichtAn der B431 durch Wedel und weiter nach Rissen gibt es eine sehr unsinnige Aneinanderreihung von Radverkehrszeichen. Teils neu angelegte Hocbordradwege, die schon lange nicht mehr Stand der Sicherheitstechnik sind. Das Motto muss heutzutage heissen: "Ab auf die Straße". Leider wissen auch viele Verkehrsteilnehmer nicht, dass man auf der B431 in Wedel "fast" überall mit dem Fahrrad auf der Fahrbahn fahren darf (wenn man das in dem Hupkonzert dann möchte)!

Eine durchgängige Radverkehrsführung ist z.Z. jedenfalls nicht zu erkennen! Da durfte wohl jeder, der ein Schild hatte, nochmal irgenwo eins hinpappen!

Möchte vielleicht noch jemand irgendwo ein Schild aufstellen in Wedel ... so zum Spaß vielleicht! Aber, seht doch selbst:

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Zwei Radfahrer in der Bahnhofstraße umgefahren

Querschnitt_BahnhofstrWie schlechte Infrastruktur im Zusammenspiel mit unaufmerksamen Fahrzeugführern zu schlimmen Situationen führen kann! Der gehwegbegleitende Radweg in der Bahnhoftsraße entgegen der Einbahnstraße überfordert offensichtlich den querenden Kfz-Verkehr.

Die Forderungen des ADFC Wedel im Rahmen der Umgestaltung der Bahnhofstraße liegen auf dem Tisch: ADFC Position zur Neugestaltung der Bahnhofstraße

Aus dem Polizeibericht der Polizeidirektion Segeberg

13 und 14jährige Mädchen mit PKW angefahren und geflüchtet; Polizei sucht Zeugen

Wedel (ots) - Die beiden 13 und 14 Jahre alten Mädchen befuhren am vergangenen Dienstag auf ihren Fahrrädern den Radweg aus Richtung "Bei der Doppeleiche" kommend, in Richtung S-Bahnhof Wedel. Zu diesem Zeitpunkt, gegen 07.30 Uhr, kam aus Richtung Spitzerdorfstraße ein schwarzer PKW, älteres Baujahr, 4-Türer und wollte nach links in die Bahnhofstraße einbiegen. Der Fahrer des PKW übersah die Mädchen und touchierte die 13jährige am Hinterrad. Das Mädchen kam ins Schwanken und kollidierte mit einem Poller. Die 14jährige wurde von dem PKW-Fahrer seitlich angefahren und kam zu Fall. Als das Mädchen am Boden lag, fuhr der PKW über den Fuß der 14jährigen. Der Fahrer des PKW stieg aus und fragte kurz, ob alles in Ordnung sei. Danach verließ der Mann sofort die Unfallstelle ohne zu warten oder seine Personalien zu hinterlassen. Es handelt sich bei dem Fahrer um einen Mann, 40-50 Jahre alt, 165-175 cm groß, kurze, grau-schwarze Haare, südländisches Erscheinungsbild, türkischer Akzent, Raucher. Der Mann war alleine in dem Fahrzeug.

Wer Hinweise zu einem möglichen Verursacher geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Wedel unter 04103-5018-0.

ots Originaltext: Polizeidirektion Bad Segeberg

Verkehr kennt keine Grenzen

Schulauer-Tinsdaler_WegEine Ewigkeit scheint der Streit zwischen Wedel und Rissen um die Verkehrsführung zwischen beiden Gebieten schon zu schwelen. Während Wedel mit dem Status Quo der Kfz-Verkehre über Wespenstieg, Tinsdaler Weg und Wedeler Landstraße zufrieden scheint, regt sich seit Jahrzehnten jenseits der Grenze immer wieder Unmut über Siedlungsaktivitäten an der Wedeler Stadtgrenze (z.B. Schwartenseekamp, Business Park auf Mobil-Gelände).

Ein Gesprächsangebot aus Rissen

Wie das Wedel-Schulauer-Tageblatt berichtet, bietet die SPD-Rissen der Wedeler Politik Gespräche an:

Artikel WST: SPD-Rissen offen für Gesprächsangebot

Radverkehr muss Teil des Dialogs sein

Um den Anteil der Kfz-Wege zwischen Rissen und Wedel zu senken, bedarf es eines Ausbaus der Radverkehrsverbindungen. Diese sind zwischen Wedel und Rissen zur Zeit denkbar ungünstig:

  • der Auweidenweg ist ruppig in der Oberfläche und bei Dunkelheit nicht befahrbar
  • der Egenbüttelweg führt mitten durch den Wald und eignet sich nur tagsüber und bei guter Witterung
  • der Elberadweg ist am Kraftwerk unterbrochen und ebenfalls unbeleuchtet
  • der Schulauer Weg in Verlängerung des Tinsdaler Wegs bietet eine Verbindung auf der Fahrbahn
  • die Rissener Straße/Wedeler Landstraße (B431) lässt dem Radfahrer die Wahl zwischen der vielbefahrenen engen Fahrbahn und einem freigegebenen Gehweg
  • der Wespenstieg liegt etwas ab vom Radverkehrsstrom und ist zudem unbeleuchtet
  • die traditionelle Verbindung zwischen der Feldstraße und den Brünschen ist seit Jahren durch ein Drehkreuz versperrt und wäre beleuchtet die ideale Ergänzung zum weiter im Norden liegenden Auweidenweg
Auf diesen Wegen muß sich für Radfahrer etwas zum Positiven tun, damit der Anteil an Radfahrern in Richtung Hamburg dauerhaft erhöht werden kann. Der ADFC Wedel begrüßt das Gesprächsangebot aus Rissen ausdrücklich und wird weiter für die Verbesserung dieser Verbindungen kämpfen.

 

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