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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen des ADFC Wedel.

"Kraftverkehr geht vor Schulwegsicherung"

Pressemitteilung vom 8. November 2011

Erneut Unfall mit Kind an Kreuzung Breiter Weg / Pinneberger Straße

Für den ADFC Wedel ist es ein lang bekanntes Problem: die Bettelampel über die Pinneberger Straße an der Kreuzung Breiter Weg / Wiedetwiete. Abbiegende KFZ aus dem Breiten Weg müssen leider nicht zwingend am Überweg anhalten, wie es vor dem Umbau der Kreuzung der Fall war. Sie werden lediglich mit einem blinkenden Gelblicht auf querende Fußgänger und Radfahrer (überwiegend Schulkinder) aufmerksam gemacht. An dieser Querung kommt es häufig zu Beinahe-Zusammstössen und nun auch wieder zu einem Unfall!

Schuld wird zuerst beim radfahrenden Kind gesucht!

Auf der Webseite der Stadt Wedel (www.wedel.de) stand folgendes zu lesen:

" Radfahrer stürzt bei Kollision mit Auto

[Stadt Wedel] In Wedel ist ein elf Jahre alter Radfahrer am Freitag auf dem Weg zur Schule angefahren und dabei zum Glück nur leicht verletzt worden.

Es war gerade hell geworden. Der Junge fuhr gegen 7.30 Uhr mit seinen Mitschülern vom Breiter Weg kommend bei Grün über die Ampel. In der Furt wurde er von einem vom Breiter Weg in die Pinneberger Straße abbiegenden 87 Jahre alten Golffahrer am Hinterrad erfasst. Der Schüler stürzte und kam wegen Beinschmerzen vorsorglich in ein Krankenhaus. Er trug zum Glück einen Helm.

Gegen den Schüler wird kein Vorwurf eines verkehrswidrigen Verhaltens gemacht. Die Polzei bittet Eltern und Radfahrer auf eine intakte Beleuchtung zu achten. Als Radfahrer kann man sonst leicht von Autofahrern übersehen werden. Ein Helm kann vor schweren Kopfverletzungen schützen. (ots/mi) "

"Die Überschrift "Radfahrer stürzt bei Kollision mit Auto" klingt so harmlos und kehrt die Schuldfrage mal eben um! Dabei wurde der Junge auf seinem Fahrrad, beim überqueren einer grünen Ampel (an einem bekannten Unfallschwerpunkt), von einem Auto umgefahren." sagt Arne Meier, Sprecher vom ADFC Wedel.

Meier, der zufällig zeitgleich mit dem Rettungswagen am Unfallort eintraf: "Es war an diesem Morgen im übrigen schon sehr hell, der Unfall hatte also gar nichts mit der intakten Beleuchtung eines Fahrrades zu tun. Aber auch hier suggeriert der Verfasser der obigen Zeilen mit den lapidaren Vermutungen zumindest eine Mitschuld des radfahrenden Kindes!"

Der ADFC Wedel weist nochmal eindringlich darauf hin: Der Unfallverursacher war der PKW-Fahrer!  An einer gelb blinkenden Ampel haben Fahrzeugführer zu halten, bis kein querender Fußgänger oder Radfahrer mehr gefährdet werden kann! Nur dem Zufall ist es zu verdanken, dass der Junge nicht schwerer verletzt worden ist.

Arne Meier vom ADFC Wedel zieht nach diesem Unfall folgendes Fazit: "Diese Art von Ampel ist insbesondere für den Schulweg keine sichere Querung! Das gilt in diesem Bereich für die oben genannte Ampel genauso, wie für die Ampel an der Kreuzung Autal / Breiter Weg in alle Richtungen. Dem besseren Fluss des Kraftverkehrs wurde die vorhandene sichere Schulweg-Querung an der Pinneberger Straße geopfert! Der ADFC Wedel sieht hier mehr denn je Handlungsbedarf und die Stadt Wedel in der Pflicht, diesen Schulweg besser zu sichern."

Arne Meier
Sprecher ADFC Wedel

Ergebnisse der Umfrage zum Fahrrad-Parken in der Bahnhofstraße

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Wedel gibt die Ergebnisse einer Umfrage über die Stellplatzsituation in der Bahnhofstraße und den unmittelbar angrenzenden Einkaufsbereichen bekannt.

Insgesamt 216 Bürger haben sich an der Umfrage beteiligt. Rund Dreiviertel der Befragten äußerte sich während einer Samstags-Befragung vor Ort, das andere Viertel nahm an einer Online-Befragung auf www.adfc-wedel.de teil.

Die Bürger wurden vor Ort, wie im Netz um Antworten auf folgende Fragen gebeten:

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Die Analyse der Umfrage zeigt den hohen Stellenwert des Fahrrades für den Bestand der Einkaufsmeile. Das Fahrrad zum Einkaufen steht besonders bei Senioren und jungen Familien hoch im Kurs. So gab eine Mehrheit der älteren Radfahrer an, dass sie häufiger als fünf mal die Woche das Rad für Fahrten in die Bahnhofstraße nutzt. Radfahrer generieren nach einer Studie aus Münster mehr Umsatz als Autofahrer, weil sie häufiger einkaufen.

Mehr als 71% der Befragten bemängelte die Anzahl der Fahrrad-Parker im Bereich Bahnhofstraße, Welau-Arcaden und Marktplatz. Eine Mehrheit der Befragten befand die Qualität der Stellplätze als „überwiegend akzeptabel“, doch beurteilte noch ein drittel die Qualität der Stellplätze als „überwiegend unbrauchbar“. Befragt nach besonders positiven oder negativen Beispielen in dem Befragungsgebiet, stellten sich große Defizite bei den WELAU-Arcaden und dem Marktplatz heraus.

Bezug nehmend auf die geplante Umgestaltung der Bahnhofstraße, wurde auch die Frage nach den Wünschen der Radfahrer an die Politik gestellt. „Ich finde es erstaunlich, dass fast Zweidrittel der Befragten den privaten Autoverkehr aus der Bahnhofstraße verbannen will.“ sagt der Sprecher des ADFC Wedel, Arne Meier. Mehr als 65% bevorzugen nämlich eine Variante des Durchgangsverkehrs, wie in der Mönckebergstraße in Hamburg, bei der nur Busse des ÖPNV, Radfahrer und Taxen zugelassen sind.

Umfrage zum Fahrrad-Parken in der Wedeler Bahnhofstraße

Pressemitteilung zur Umfrage Fahrrad-Parken

parken_bahnhofstrasseDer Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Wedel startet am 7. Mai mit einer Umfrage zur Stellplatzsituation für Fahrräder in der Bahnhofstraße.

In der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr werden ehrenamtliche Mitarbeiter des ADFC Wedel in der Bahnhofstraße Antworten auf Fragen zu Stellplätzen und Fahrrad-Nutzung rund um die Bahnhofstraße aufnehmen.

Zeitgleich startet der ADFC Wedel mit dieser Umfrage hier im Internet. Zur Umfrage:

Umfrage zum Fahrrad-Parken in der Bahnhofstraße

Position des ADFC zur Umgestaltung der Bahnhofstraße

Artikel im Wedel-Schulauer-Tageblatt

Pressemitteilung zum Mietrad-System in Wedel

m Oktober 2009 hat der ADFC Wedel die Idee eines Mietradsystems in den Planungsausschuss der Stadt eingebracht. Mittlerweile bewerben sich DB-Rent und die Stadtwerke Wedel mit sehr unterschiedlichen Konzepten um die Vergabe. Aufgrund der bevorstehenden Entscheidung hat der ADFC die Vor- und Nachteile beider Systeme noch einmal gegenüber gestellt.

Stadtwerke Rad

+ Deutlich geringere Kosten für die Stadt Wedel

o Die Räder können für ältere Bürger Vorteile bringen.

o Die Umweltfreundlichkeit von Rädern mit Akku ist fraglich.

o Die Räder lassen sich auch ohne Elektrounterstützung fahren, sind aber wesentlich  schwerer als normale Fahrräder.

- Die Akzeptanz für diese Räder ist, vor allem bei jüngeren Menschen derzeit noch   sehr gering.

- Die Räder müssen an die Ausleihstation zurückgebracht werden.

- Das System ist umständlich zu bedienen und stark auf Tourismus ausgelegt.

- Es besteht keine Kompatibilität mit bereits bewährten Systemen,

  (z. B. Hamburger Stadtrad).

- Den Stadtwerken fehlt die notwendige Expertise bei dem Thema Mietrad.

 

Call-a-bike-System:

+ Bewährtes, weit verbreitetes System mit hoher Kompatibilität.

+ Für Alltagsradfahrer und Touristen gleichermaßen attraktiv.

+ Räder können an beliebigen DB-Rent-Stationen abgegeben werden.

+ Deutlich größere Umweltfreundlichkeit als strombetriebene Räder.

+ Ab Mitte 2011 könnten Räder mit Elektrounterstützung zusätzlich angeboten   werden.

- Wesentlich höhere Kosten für die Stadt Wedel.

Wir halten es für dringend geboten, das System auszuwählen, das die bereits bestehenden Verkehrsmittel am besten ergänzen würde und voraussichtlich bei Touristen als auch bei den Wedeler Bürgern gleicher-maßen breite Akzeptanz genießen würde. Diese Bedingungen kann das Angebot der Stadtwerke eindeutig nicht erfüllen. So ist die Ausleihe für eine einfache Fahrt von A nach B eine Grundvoraussetzung für die Nutzung durch Pendler. Neben einem attraktiven Kurzstreckentarif muß dem Kunden auf jeden Fall die Möglichkeit geboten werden, das Rad an jeder vorhandenen Station abgeben zu können.

Die Tatsache, dass viele Wedeler eigene Räder besitzen, ist bei den Überlegungen über die Vergabe des Systems aus unserer Sicht unerheblich. Mieträder werden in anderen Städten in großem Umfang auch spontan von den Stadtbewohnern genutzt. Vor allem abends, wenn man den Bus gerade verpasst hat, können konventionelle Mieträder den ÖPNV sinnvoll ergänzen.

Die Stadt wäre aus Sicht des ADFC Wedel schlecht beraten, aus Kostengründen und wegen der Verbundenheit zu den Stadtwerken das wesentlich ungeeignetere System zu wählen. Auch ein billiges System macht keinen Sinn, wenn absehbar ist, dass es kaum genutzt wird. Beide Systeme sind ohne Subventionen ohnehin nicht betreibbar. Vor allem das scheinbar günstige Angebot der Stadtwerke muss intern erheblich „quer finanziert“ werden. Der ADFC Wedel appelliert daher an die Verantwortlichen, sich für das bewährte und verbreitete DB-Rent-System einzusetzen.

 

Aktion Sicheres Fahrrad 2010

Pressemitteilung vom 18.03.2010

Aktion Sicheres Fahrrad

Kostenloser Fahrradcheck des ADFC Wedel

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 27.03. bietet der ADFC Wedel wieder allen Radfahrern der Region die Möglichkeit, ihr Fahrrad kostenlos auf Verkehrssicherheit überprüfen zu lassen.

Diese Frühjahrsinspektion wird in der Zeit von 10-16 Uhr von fachkundigen ADFC-Mitarbeitern am Wedeler Rathausplatz durchgeführt. Gleichzeitig können sich alle Bürgerinnen und Bürger über das Tourenangebot und die verkehrspolitischen Arbeitsschwerpunkte des ADFC informieren.

Die erste ADFC Tour der neuen Saison findet am 28.3. statt und führt im gemütlichen Tempo zum Flugplatz nach Heist. Die Radtour beginnt um 10 Uhr ab S-Bhf. Wedel. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nähere Informationen finden Sie im Internet unter www.adfc-wedel.de.

„Der lange und harte Winter hat an vielen Rädern Mängel hervorgerufen, die von den Besitzern oft unterschätzt oder nicht erkannt werden. Da das Fahrrad aber auch als Verkehrsmittel eine immer größere Bedeutung bekommt, möchte der ADFC Wedel mit dieser Aktion erneut einen Beitrag zur Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr leisten,“ so Rainer Hagendorf vom ADFC Wedel.

„Abschließend weisen wir ausdrücklich daraufhin, daß der ADFC im Zusammenhang mit der Überprüfung der Räder keine Reparaturen durchführt und keine Haftung übernimmt.“

Mit freundlichen Grüßen

 

Rainer Hagendorf

Pressesprecher ADFC Wedel

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