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Pressemitteilungen und Auszüge aus der Tagespresse mit Bezug zum ADFC Wedel

Fahrrad-Saison im Abendblatt

 

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Beste Wetteraussichten zum Wochende locken nun auch die Schönwetter-Radfahrer in die Marschen! Das Hamburger Abendblatt stellt einige Radtouren auch vom ADFC Wedel vor:

Artikel "Fahrrad-Saison" im Abendblatt

120 Unterschriften für mehr Rad-Parkplätze

Meier_Schmidt_StahnAm 19. Januar haben Arne Meier und Jürgen Stahn vom ADFC Wedel 120 unterschriebene Briefe an Bürgermeister Niels Schmidt übergeben. Der ADFC Wedel und die Unterstützer setzen sich dafür ein, dass die Radabstellmöglichkeiten in Wedel ausgebaut und modernisiert werden. Dabei müssen veraltete "Speichenkiller" umfassend durch Fahrradbügel ersetzt werden, die eine sichere Verwahrung verschieder Radtypen und Größen ermöglichen und gewährleisten.

Eine zentrale Forderung ist ferner, durch eine entsprechende kommunale Satzung, Bauherren zu verpflichten, bei zukünftigen Projekten Radabstellplätze mit zu planen, ähnlich wie das bei KFZ Stellplätzen schon lange gehandhabt wird.

Der vollständige Artikel ist derzeit hier auch online zu lesen

Die Stadt Hilden ist hier Vorreiter und hat mit dieser Herangehensweise offenbar sehr gute Erfahrungen gemacht. 

Mehr dazu

Wedel-Schulauer-Tageblatt zu Schulwegsicherheit

Der Sprecher des ADFC Wedel, Arne Meier, hat dem Wedel-Schulauer-Tageblatt ein Telefon-Interview zum Thema Schulwegsicherung im Bereich Breiter Weg, Autal und Pinneberger Straße gegeben. Anlass war ein Unfall, bei dem ein 11 jähriger Schüler auf seinem Fahrrad beim Überqueren einer grünen Ampel von einem Auto angefahren wurde.

Zum Artikel im Wedel-Schulauer-Tageblatt

ADFC Wedel: Stadt soll Schulwege sicherer machen

So schrieb das HH Abendblatt am 9. November 2011 aufgrund unserer Pressemitteilung "Kraftverkehr geht vor Schulwegsicherung":

Zitat:

ADFC Wedel: Stadt soll Schulwege sicherer machen

Erst kürzlich wurde ein Elfjähriger angefahren und dabei leicht verletzt

Für den ADFC Wedel ist es ein lang bekanntes Problem: die Bettelampel über die Pinneberger Straße an der Kreuzung Breiter Weg / Wiedetwiete in Wedel. Abbiegende Autos aus dem Breiten Weg müssen zum Bedauern des Fahrradclubs nicht zwingend am Überweg anhalten, wie es vor dem Umbau der Kreuzung der Fall war. Fahrer werden lediglich mit einem blinkenden Gelblicht auf querende Fußgänger und Radfahrer - darunter viele Schulkinder - aufmerksam gemacht. An dieser Querung kommt es häufig zu Beinahe-Zusammenstößen, berichtet der ADFC.

So war am Freitag erst wieder ein elf Jahre alter Radfahrer auf dem Weg zur Schule angefahren und dabei leicht verletzt worden. Der Junge fuhr demnach gegen 7.30 Uhr mit seinen Mitschülern vom Breiten Weg kommend bei Grün über die Ampel. In der Furt wurde er von einem vom Breiter Weg in die Pinneberger Straße abbiegenden Golffahrer, 87, am Hinterrad erfasst. Der Schüler, der einen Helm trug, stürzte und kam wegen Beinschmerzen vorsorglich in ein Krankenhaus.

Arne Meier, Sprecher vom ADFC Wedel, war zufällig zeitgleich mit dem Rettungswagen am Unfallort eingetroffen: "Es war an diesem Morgen schon sehr hell, der Unfall hatte also nichts mit der intakten Beleuchtung eines Fahrrades zu tun." Der ADFC Wedel weist eindringlich darauf hin: Der Unfallverursacher war der PKW-Fahrer. Nur dem Zufall sei es zu verdanken, dass der Junge nicht schwerer verletzt worden ist. Meiers Fazit: "Diese Art von Ampel ist insbesondere für den Schulweg keine sichere Querung." Das gilt in diesem Bereich genauso, wie für die Ampel an der Kreuzung Autal / Breiter Weg. Dem besseren Fluss des Kraftverkehrs wurde die vorhandene sichere Schulweg-Querung an der Pinneberger Straße geopfert, kritisiert Meier. Der ADFC Wedel sieht hier mehr denn je Handlungsbedarf und die Stadt Wedel in der Pflicht, diesen Schulweg besser zu sichern. (ade)

Artikel erschienen am 09.11.2011 im Hamburger Abendblatt
Zitat Ende

"Kraftverkehr geht vor Schulwegsicherung"

Pressemitteilung vom 8. November 2011

Erneut Unfall mit Kind an Kreuzung Breiter Weg / Pinneberger Straße

Für den ADFC Wedel ist es ein lang bekanntes Problem: die Bettelampel über die Pinneberger Straße an der Kreuzung Breiter Weg / Wiedetwiete. Abbiegende KFZ aus dem Breiten Weg müssen leider nicht zwingend am Überweg anhalten, wie es vor dem Umbau der Kreuzung der Fall war. Sie werden lediglich mit einem blinkenden Gelblicht auf querende Fußgänger und Radfahrer (überwiegend Schulkinder) aufmerksam gemacht. An dieser Querung kommt es häufig zu Beinahe-Zusammstössen und nun auch wieder zu einem Unfall!

Schuld wird zuerst beim radfahrenden Kind gesucht!

Auf der Webseite der Stadt Wedel (www.wedel.de) stand folgendes zu lesen:

" Radfahrer stürzt bei Kollision mit Auto

[Stadt Wedel] In Wedel ist ein elf Jahre alter Radfahrer am Freitag auf dem Weg zur Schule angefahren und dabei zum Glück nur leicht verletzt worden.

Es war gerade hell geworden. Der Junge fuhr gegen 7.30 Uhr mit seinen Mitschülern vom Breiter Weg kommend bei Grün über die Ampel. In der Furt wurde er von einem vom Breiter Weg in die Pinneberger Straße abbiegenden 87 Jahre alten Golffahrer am Hinterrad erfasst. Der Schüler stürzte und kam wegen Beinschmerzen vorsorglich in ein Krankenhaus. Er trug zum Glück einen Helm.

Gegen den Schüler wird kein Vorwurf eines verkehrswidrigen Verhaltens gemacht. Die Polzei bittet Eltern und Radfahrer auf eine intakte Beleuchtung zu achten. Als Radfahrer kann man sonst leicht von Autofahrern übersehen werden. Ein Helm kann vor schweren Kopfverletzungen schützen. (ots/mi) "

"Die Überschrift "Radfahrer stürzt bei Kollision mit Auto" klingt so harmlos und kehrt die Schuldfrage mal eben um! Dabei wurde der Junge auf seinem Fahrrad, beim überqueren einer grünen Ampel (an einem bekannten Unfallschwerpunkt), von einem Auto umgefahren." sagt Arne Meier, Sprecher vom ADFC Wedel.

Meier, der zufällig zeitgleich mit dem Rettungswagen am Unfallort eintraf: "Es war an diesem Morgen im übrigen schon sehr hell, der Unfall hatte also gar nichts mit der intakten Beleuchtung eines Fahrrades zu tun. Aber auch hier suggeriert der Verfasser der obigen Zeilen mit den lapidaren Vermutungen zumindest eine Mitschuld des radfahrenden Kindes!"

Der ADFC Wedel weist nochmal eindringlich darauf hin: Der Unfallverursacher war der PKW-Fahrer!  An einer gelb blinkenden Ampel haben Fahrzeugführer zu halten, bis kein querender Fußgänger oder Radfahrer mehr gefährdet werden kann! Nur dem Zufall ist es zu verdanken, dass der Junge nicht schwerer verletzt worden ist.

Arne Meier vom ADFC Wedel zieht nach diesem Unfall folgendes Fazit: "Diese Art von Ampel ist insbesondere für den Schulweg keine sichere Querung! Das gilt in diesem Bereich für die oben genannte Ampel genauso, wie für die Ampel an der Kreuzung Autal / Breiter Weg in alle Richtungen. Dem besseren Fluss des Kraftverkehrs wurde die vorhandene sichere Schulweg-Querung an der Pinneberger Straße geopfert! Der ADFC Wedel sieht hier mehr denn je Handlungsbedarf und die Stadt Wedel in der Pflicht, diesen Schulweg besser zu sichern."

Arne Meier
Sprecher ADFC Wedel

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