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ausgewählte Nachrichten vom ADFC Bundesverband

Zur Website: www.adfc.de

ADFC gegen geplantes Tempolimit von 15 km/h für Radfahrer

Zeichen_240Der ADFC hat sich in einer Stellungnahme zur Neufassung der Straßenverkehrsordnung (StVO) gegen die Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf gemeinsamen Fuß- und Radwegen ausgesprochen. In dem Entwurf des Bundesverkehrsministeriums ist für diese Wege innerorts eine Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h vorgesehen.

Auch auf für Radfahrer freigegebenen Gehwegen sieht der Entwurf eine Begrenzung von 15 km/h vor. In dem Brief an das Bundesverkehrsministerium verweist ADFC-Rechtsreferent Roland Huhn aber auf die grundsätzlichen Unterschiede beider Wegearten.

So seien Gehwege in erster Linie für Fußgänger bestimmt und nur ausnahmsweise für Fahrzeugverkehr freigegeben. „Radfahrer können entscheiden, ob sie diese Alternative dem Fahren auf der Fahrbahn vorziehen. Als Konsequenz müssen sie die damit verbundene Geschwindigkeitsbegrenzung hinnehmen“, so Huhn.

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NRW führt verbindliche Standards für Radwege ein

M11Das nordrhein-westfälische Landesverkehrsministerium hat jetzt per Erlass die "Empfehlungen für Radverkehrsanlagen" (ERA 2010) verbindlich für den Bau von Radwegen eingeführt. Das Regelwerk liefert Standards und Empfehlungen für Netzplanung, bauliche Anlage von Radwegen oder Radverkehrsführung an Knotenpunkten und dient Verkehrsplanern als Grundlage für ihre Arbeit.

Das Landesverkehrsministerium hat diese Regeln nun für Bundes- und Landesstraßen in NRW verbindlich vorgeschrieben. Außerdem empfiehlt es den Kommunen, die ERA bei der Planung anzuwenden. Für vom Land geförderte Radverkehrsanlagen ist die Anwendung sogar zwingend. Der Parlamentarische Staatssekretär im Landesverkehrsministerium, Horst Becker, hatte dies auf der ADFC-Landesversammlung in Bielefeld im Mai 2011 bereits unter großem Beifall angekündigt.

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Mit dem Rad zur Arbeit 2011

Die große Mitmach-Aktion von ADFC und AOK

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Auch das letzte Jahr brachte wieder ein Rekordergebnis für „Mit dem Rad zur Arbeit". Über 170.000 Teilnehmer in allen sechzehn Bundesländern waren in den Monaten Juni, Juli und August dabei. Und die gemeinsame Initiative von ADFC und der Gesundheitskasse AOK ist zugleich ein Gewinn für jeden Einzelnen. Denn regelmäßige Bewegung hält fit und gesund. Machen auch Sie Ihren Arbeitsweg zur fitnessfördernden Alltags-Aktivität – und fahren Sie an mindestens 20 Arbeitstagen „Mit dem Rad zur Arbeit"!

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Velo-City Sevilla 2011

Velo-city_2011_LogoVom 23. bis zum 25. März fand die 31. Velo-City statt. Gastgeber der weltweit wichtigsten Radverkehrskonferenz war dieses Jahr Sevilla. Der Metropole im spanischen Andalusien ist es in nur drei Jahren gelungen, ein neues, 120 Kilometer langes Radverkehrsnetz zu entwickeln.

Alles zur Velo-City Konferenz gibt es auf www.adfc.de

Aus Schaden klug werden

ADFC startet System zur Meldung von Fahrradschäden

schadensdatenbank_150pxSchäden am Fahrrad systematisch erfassen und dokumentieren – bislang war dies ein Wunschtraum vieler Fahrradexperten. Um dies zu ändern, hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) jetzt ein neues System gestartet, das Radfahrern, Gutachtern und Händlern ermöglicht, Schäden an Fahrrädern oder ihren Komponenten zu melden. Auf www.adfc.de/schadensmeldung steht hierfür ein nutzerfreundliches Formular zur Verfügung.

„Viele Fahrradfahrer nehmen Schadensfälle klaglos hin, weil das Fahrrad schon älter ist oder man es Bauteilen zugesteht, kaputt zu gehen. Oft tauschen Händler die Teile dann in Eigenleistung aus, und der Hersteller erhält keine Rückmeldung“, sagt Bernd Lemser vom ADFC-Bundesvorstand. Ein weiteres Problem: Über Internetmarktplätze strömen Unmengen unsicherer Komponenten und gefährliche Produktplagiate in den Markt – für den Verbraucher sind sie meist nicht zu erkennen.

Mit der neuen Schadensdatenbank will der ADFC diesen Problemen nun wirksam begegnen. Alle Meldungen werden systematisch erfasst und ausgewertet. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen helfen, die Qualität der einzelnen Bauteile und insgesamt die Sicherheit während des Fahrradfahrens noch weiter zu verbessern. Zugleich gibt die systematische Auswertung der Schadensfälle den Forderungen nach einem verbesserten Verbraucherschutz noch mehr Gewicht.

Der ADFC bittet Radfahrer darum, von Schäden auch dann zu berichten, wenn die betroffenen Teile auf Garantie, Gewährleistung oder aus Kulanz getauscht oder ersetzt wurden. Einen Schaden zu melden ist dabei denkbar einfach: Das übersichtliche Formular auf www.adfc.de/schadensmeldung führt den Nutzer einfach und schnell durch den Eingabeprozess. Nach erfolgreicher Eingabe erhält der Nutzer eine Bestätigung per E-Mail.

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